Einzigartige Baumreihe auf dem Fürstenhof Hellikon
Nach intensiver Vorbereitungszeit konnte am 14. und 15. November 2024, eine einzigartige Baumreihe mit 26 einheimischen Laubbäumen auf dem Fürstenhof gepflanzt werden.
Die Pflanzung beim Fürstenhof Hellikon hat Pilotcharakter und ist wegweisend. Die sorgfältige Auswahl der Baumarten berücksichtigt deren Wert für die Biodiversität, Eignung fürs Klima und Beitragsberechtigung seitens Landwirtschaft Aargau. Gepflanzt wurden Spitzahorne, Winterlinden, Trauben – und Stieleichen sowie Ulmen.
Weitere Baumalleen, Baumreihen oder auch Einzelbäume sollen in den nächsten Jahren in unserer Region gepflanzt werden. Je mehr Vernetzungsstrukturen wie Bäume, Hecken und Sträucher in der Landschaft vorhanden sind, desto besser können sich die Fledermäuse in der Dunkelheit mit den Schallwellen orientieren und ihre Beute aufspüren.
Im Jahr 2025 werden in dieser Baumreihe zusätzliche Kleinstrukturen geschaffen zur Aufwertung des Lebensraums von gefährdeten Tieren, die auf vielfältige Nischen angewiesen sind. Z.B. Wiesel, Eidechsen, Blindschleichen und Wildbienen.
Der NSV Hellikon hat ca. 120 Std. für die Pflanzung der Bäume geleistet. Die Umsetzung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Naturschutzvereins Hellikon, der Fledermosti Hellikon, Familie Meier und dem Jurapark Aargau.
Die beiden lokalen Vereinen haben sich finanziell an der Aktion beteiligt.




Vom unscheinbaren Fleck Land zum naturnahen Bijou
In einem bisher unbedeutenden Fleck Land neben dem Gemeindehaus Hellikon wurde in den letzten Wochen ein beeindruckender naturnaher und insektenfreundlicher Garten geschaffen. Ein richtiges Bijou.
Die Kerngruppenmitglieder des Naturschutzvereins Hellikon haben ganze 10 Kubikmeter Humus abgetragen und mit Mergel aufgefüllt, um eine stabile Basis für die einheimischen Pflanzen zu schaffen.
Um dem Garten ein harmonisches und vielfältiges Aussehen zu verleihen, wurde eine Trockenmauer errichtet und ein alter Baumstrunk in die Landschaft integriert. Eine neue Hecke wurde gepflanzt und ein Steinhaufen mit Feuchtecken gestaltet, um den naturnahen Charakter des Gartens zu unterstreichen. Mit den Kleinstrukturen werden vielen Insekten und Kleintieren ein neues Zuhause geschaffen.
Ein kleiner Weg führt durch den Garten und bietet einen Blick auf verschiedene Pflanzen und Strukturen. Asthaufen und Holzbeige für Tiere wurden ebenfalls integriert, um dem Garten eine ökologische Komponente zu geben.
Über 340 einheimische Blütenpflanzen vom Eulenhof Möhlin mit über 100 verschiedenen Arten wurden gepflanzt und eine bunte Blumenwiese angesät, um dem Garten Farbe zu verleihen.
Der naturnahe Bijou-Garten ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch ein wertvoller Lebensraum für viele Tiere. Der vielfältige Garten ist als Beispiel und Anregung gedacht. Mit wenig Aufwand kann in ihrem Garten eine Kleinstruktur mit insektenfreundlichen Pflanzen gestaltet werden.
Die fleissigen Helfer vom Naturschutzverein Hellikon haben mit viel Liebe zum Detail und einem Auge für Ästhetik einen Ort geschaffen, an dem Mensch und Natur im Einklang leben können.

