Standorte im Detail

Goldbrünnli, Stockeholde «Glögglifrosch »

Geburtshelferkröten leben sehr versteckt

Am ehesten fallen die unscheinbaren Tiere durch ihren glockenähnlichen Ruf auf, der für den volkstümlichen Namen «Glögglifrosch» verantwortlich ist. Die ausgewachsenen Tiere sind graubraun, besitzen eine warzige Haut, einen weisslich gekörnten Bauch und werden nicht mehr als 5 cm gross. Die goldenen Augen zeichnen sich – anders als bei den anderen Froschlurchen – durch eine senkrechte, schlitzförmige Pupille aus.

Den Tag verbringen die Geburtshelferkröten in ihren Verstecken. Diese graben sie entweder selbst oder sie suchen sich alte Mauslöcher und Felsspalten. Erst beim Eindunkeln werden die Tiere aktiv und verlassen ihren Unterschlupf. Ihre Nahrung besteht vor allem aus Insekten, Spinnen und Würmern. Den Winter verbringen sie in frostgeschützten Verstecken. Während dieser Zeit senken sie ihre Körpertemperatur, reduzieren den Stoffwechsel und sparen so wertvolle Energie.

Beim Schlüpfen sind die Kaulquappen bereits 1–2 cm lang. Je nach Schlüpfzeitpunkt, Temperatur und Nahrungsangebot verwandeln sie sich noch im selben Herbst zu kleinen Krötchen. Ansonsten überwintern die Kaulquappen im Gewässer und schliessen ihre Entwicklung im Frühsommer des folgenden Jahres ab. Überwinternde Kaulquappen erreichen eine Länge von bis zu 9cm und gehören damit zu den grössten der heimischen Amphibien.

Als einzige heimische Amphibienart betreibt die Geburtshelferkröte Brutpflege. Darauf nimmt auch der Name Bezug. Das Männchen wickelt die Laichschnur um die Fersengelenke und trägt sie drei bis sechs Wochen mit sich herum. Sobald die Larven soweit entwickelt sind, dass sie schlüpfen können, wandert das Männchen ans Wasser und setzt sie ab.

Stockerai «Der Halbtrockenrase»
Der Halbtrockenrasen ist ein Wiesentyp mit magerem und trockenem Untergrund. Die Vegetation bleibt oft lückig. Der Boden ist sandigsteinig, wasserdurchlässig und nährstoffarm. Diese kargen Bedingungen sind Voraussetzung für das Gedeihen vieler seltener geschützter Pflanzenarten. Der Pflanzenreichtum ist 4mal grösser als in einer Fettwiese und sogar 14mal grösser als in einer Kunstwiese.
Viele Tiere profitieren vom grossen Blütenangebot. Schmetterlinge, Bienen, Hummeln, Schwebfliegen, Wanzen und Käfer finden hier Nektar und Blütenstaub. Vögel ernähren sich vom reichen Angebot an Sämereien. Heuschrecken sind in hoher Dichte vertreten. Der späte Schnitt erlaubt den bodenbrütenden Vögeln ein erfolgreiches Nisten. Besonders artenreich sind Halbtrockenrasen, die von Gebüschen, Steinhaufen, Trockenmauern, Wegrändern und anderen Kleinstrukturen begleitet sind.
Die wenigen Eingriffe des Menschen lassen den Pflanzen und Tieren genügend Spielraum für ihren Lebensrhythmus. Ein bis zwei Schnitte sind bei Halbtrockenrasen die Regel. Da der erste Schnitt frühstens Mitte Juni erfolgt, ist das natürliche Versamen der meisten Pflanzen gewährleistet.

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